Wahrnehmung - Bedeutungsgestaltung

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Wahrnehmung

Die Wahrnehmung der Welt erfolgt über die verschiedenen Sinne und ist die Schnittstelle unseres  Informationsaustauschs mit unserer Umwelt interagieren. Unsere Augen verfügen über die größte Bandbreite unserer Sinne (40 bit/sek.). Sie ermöglichen es, in einer dunklen Nacht, eine Kerzenflamme noch aus 50 km Entfernung zu bemerken. Die  Ohren arbeiten mit 30 bit/sek. und schaffen es das Ticken einer Uhr aus über sechs Meter Entfernung zu hören. Die kinästhetische Wahrnehmung (5 bit/sek.) reicht aus, um einen Bienenflügel zu spüren, der aus 1cm Entfernung auf unsere Wange  fällt. Die Nase arbeitet mit 1 bit/sek. und kann damit noch einen Tropfen Parfüm wahrnehmen, der in einer Drei-Zimmerwohnung verteilt ist. Die Geschmacksnerven (1 bit/sek.) ermöglichen es, einen Teelöffel Zucker aufgelöst in 7,5 Liter Wasser  noch zu schmecken. Die beschriebenen Erkenntnisschwellen sind idealtypische Daumenwerte, die jedoch individuell variieren. In allen Lebensbereichen finden sich Sinnen-Profis, die bestimmte Sinne besonders sensibel nutzen – z.B. Parfümeure, Weinkenner,  Gourmet-Köche, Keramiker, Musiker oder Photographen.

Von den 100% Reizen, die unsere Sinne aufnehmen, werden uns allerdings nur 10% bewusst. Mehr würde  uns wahnsinnig machen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese Informationen verloren gehen. Im Gegenteil. Die Wahrnehmungsreize sind Einflussfaktoren unseres Denkens - bewusst und unbewusst.

            

©memecon 2011-2017
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