Handeln - Bedeutungsgestaltung

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Handeln

Handeln beinhaltet alle Aktivitäten, die üblicherweise mit der Kommunikation einhergehen oder  daran anschließen. Dazu gehören Verhalten, Tätigkeiten und Folgemaßnahmen. Das sichtbare Verhalten der Sender, im weiteren Umfeld der Kommunikation, sollte zur Botschaft passen, z.B. die Botschaft „Wir leben eine offene Unternehmenskultur"  erfordert eine entsprechende Offenheit, die beispielhaft vorgelebt wird. Die begleitenden Tätigkeiten im Laufe der Veröffentlichung, z.B. Diskussionen, Erklärungen und Motivationsmaßnahmen, machen die Botschaft für die Empfänger verständlich.  Die Folgeaktivitäten schließlich, die durch die Kommunikation ausgelöst werden, z.B. die Maßnahmen zur Neupositionierung oder Zukunftsgestaltung von Organisationen, sollten zu den ursprünglichen Botschaften passen. Im Gegensatz zum Denken  erfolgt das Handeln für alle sichtbar. Die Kommunikation wird durch die Macht des faktischen Tuns bestätigt oder infrage gestellt. Aktionen, die nicht zur ursprünglichen Intention passen, bewirken Aussagen wie „das habe ich so nicht gemeint"  oder „wie kann man das nur so missverstehen".

Bedeutungsgestaltung des Handelns wirkt dadurch, dass die Bedeutung des Gesagten durch bewusste Bedeutungsgestaltung  des Tuns verstärkt wird oder eben nicht. Dies erfolgt bei der Positionierung und Charakterisierung von Gruppen, der Gestaltung von Zukünften in Form von Strategieentwicklungen und sogar beim Coaching. Letztendlich geht es um die Gestaltung und Kontrolle  der Wirkung von Handeln. ‚Man kann nicht nicht kommunizieren‘ bedeutet beim Handeln, dass jede Aktivität IMMER Botschaften impliziert. Diese bewußt zu steuern, verbessert die Wirkung bei Anderen. Damit schließt sich der Kreis des  Bewusstseins und der Zyklus beginnt von Neuem.

            

©memecon 2011-2017
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