Einführung - Bedeutungsgestaltung

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Einführung

Schon in alten Zeiten haben sich die Griechen mit Fragen der Bedeutung auseinandergesetzt. Sind es  die Zeichen, die die Bedeutung ausmachen? Was braucht man, um die Bedeutung zu verstehen? Wie veränderlich ist die Bedeutung? In der östlichen Welt wird die Bedeutung in der Tat gefunden  „..langsam im Wort und rasch im Tun.." (Konfuzius).  Wahrscheinlich noch viel länger machen sich Menschen Gedanken und suchen nach Ausdrucksmöglichkeiten, die sich anderen vermitteln lassen.

  • Wie wird ein Begriff definiert? Was ist die eigentliche Bedeutung? Wie ‚bedeuten‘  verschiedene Sprachen und Kulturen ihre Begriffe?

  • Welche Sinne werden angesprochen?

  • Welche Bewertung steckt in einer Botschaft?

  • Was hat die Aussage ausgelöst?

  • Welche Aktivitäten verbergen sich in einer Aussage?

  • Was sind die Folgen der Aussage?


Inhalte (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch) finden sich überall in Form von Texten,  Büchern, Bildern, Filmen, Klängen, Musik, Gerüchen und Speisen. Diese werden von Menschen, auch von Ihnen, erzeugt und genutzt. Hinter jeder Information steckt eine eigentliche Bedeutung, die, im Zuge der Kommunikation, immer verfälscht wird  und verloren geht. Bedeutungsgestaltung soll diesem Filter entgegenwirken und den Blick auf die eigentliche Bedeutung verbessern.

Bedeutungsgestaltung ist ein Prozess von der Ideenfindung bis zur routinierten Praxis. Jeder Schritt  dient der Verbesserung der Aussage und der Refokussierung auf die eigentliche, beabsichtigte Bedeutung. Der Prozess orientiert sich an dem folgenden Kommunikationsmodell, das aus dem klassischen Shannon-Weaver-Modell abgeleitet ist. Sender entwickeln  eine Botschaft und schicken sie Empfängern über einen oder mehrere Kanäle, z.B. per Telefon. Die Aufgabe der Sender ist es, die Botschaft den Empfängern so verständlich wie möglich bereitzustellen.

In jeder Phase stehen Werkzeuge zur Verfügung, um die eigentliche Bedeutung zu bekräftigen. Darum  endet die Aufgabe der Sender nicht mit dem Verschicken der Botschaft, sondern mit den Empfängerreaktionen in Form von Botschaften oder Handlungen.

Kommunikation ist ein Geschäft von Spezialisten – Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Designer, Berater, Coaches und von Ihnen. Als wichtiger Bestandteil aller Ergebnisse ist es in Ihrem Interesse, diese optimal der Zielgruppe zu vermitteln.  Bedeutungsgestaltung kümmert sich um die selbstständige Suche nach der eigentlichen Bedeutung, die vermittelt werden soll. Viele versäumen es, sich aktiv um eine effektive Vermittlung der eigenen Ideen zu kümmern, wie auch die folgenden alltäglichen  Probleme zeigen.

  • Die Ideengenerierung fällt schwer.

  • Die thematische Problem- und Zielfindung wird bestenfalls oberflächlich durchgeführt.

  • Konzepte entstehen intuitiv und ohne ernsthafte Betrachtung von Alternativen.

  • Die Aufbereitung der Kommunikationsobjekte erfolgt frei von Plänen und mit einem unklaren Bild der Zielgruppen.

  • Kommunikation wird delegiert und nicht weiter verfolgt oder unterstützt.

  • Missverständnisse werden selten diskutiert oder richtiggestellt.

  • Die Schaffung von Akzeptanz und Commitment wird halbherzig betrieben - wenn überhaupt.

  • Bei der Umsetzung werden selten vorhandene Praxiserfahrungen genutzt, um die ursprünglichen Konzepte besser zu machen.

  • Nach erfolgreicher Einführung findet kontinuierliche Verbesserung nicht statt.


Es ist das Management, das die Kommunikationsschritte aktiv fördern und nicht nur an Spezialisten delegieren sollte,  in dem Vertrauen, dass sie diese Managementaufgabe übernehmen. Kommunikation ist, neben Entscheidungen treffen, eine der ureigensten Managementaufgaben. Die Auswirkungen sind vom Management selbst zu verantworten und lassen sich also nicht delegieren.  Entscheidungen zu treffen ohne aktive Kommunikation ist wie ein Blindflug ohne Radar, was das Risiko eines Absturzes dramatisch erhöht. Spezialisten können auf den Anstrengungen des Managements aufbauen und unterstützen, aber nicht persönlichen  Einsatz und Durchsetzungskraft ersetzen.

Die zwingende Notwendigkeit von Bedeutungsgestaltung ergibt sich aus dem jahrzehntelangen Technikfokus. Dabei sind die Menschen, die die Technik erst durch ihre Bedienung ermöglichen, aus dem Fokus gerutscht. Heutzutage sind die Grenzen der Automatisierung  klar. Darum liegen nach Jahren der Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen heutige Verbesserungspotenziale vor allem in der Kommunikation: z.B. zwischen Management und Mitarbeitern; Unternehmen und Geschäftspartnern; Unternehmen und Kunden. Die  Kosten dieser Kommunikation sind groß und erfordern aktive Gestaltung, wie auch bewussten Umgang mit den Botschaften. Am Ende geht es immer um die:

  • Definition von unternehmensbezogenen Begriffen,

  • geschickte, sinnliche Formulierungen,

  • eindeutige Bewertung und

  • Transparenz.


Bedeutungsgestaltung beinhaltet die Entwicklung von Ideen zu Konzepten, die Kommunikation von der Planung bis zum Commitment  und die Geschäftsgestaltung vom Tun bis zum Können.

Aspekte
Bedeutungsgestaltung findet kontinuierlich statt – auch in diesem Moment. Dieser immerwährende Kreislauf, der es uns ermöglicht mit der Welt zu interagieren, ist  …
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Beschreibung
Im Duden finden sich die Worte „Bedeutung, Bedeutungsentwicklung, Bedeutungserweiterung, Bedeutungsgehalt, Bedeutungsleere,  …
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Entstehung
Jahrelang arbeitete der Gründer von memecon in verschiedenen internationalen, multikulturellen betrieblichen Bereichen. Dabei drehte sich die Arbeit stets um …
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©memecon 2011-2017
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